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Nachruf Eugen Leibfarth

Nachruf Eugen Leibfarth

 

Die Dettinger Handballgemeinschaft verliert einen ihrer langjährigen Förderer und Unterstützer Eugen Leibfarth, der am 22.02.2021, im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Schon als 17-Jähriger wurde Eugen Leibfarth im Jahre 1952 in den Aktivenbereich aufgenommen und spielte wie damals üblich, in der Großfeldmannschaft des TSV Dettingen. Seine Qualitäten als guter Rückraumwerfer und konsequenter Abwehrspieler hatte sich bereits zu diesem Zeitpunkt herumgesprochen, weshalb es nicht verwunderte, dass Offizielle des Handballclubs Frisch Auf Göppingen bei seinen Eltern vorstellig wurden, um ihn zu einem Vereinswechsel zu bewegen. Eugen Leibfarth blieb jedoch seinem Heimatverein treu und leistete als Spieler, Jugendtrainer, Schiedsrichter und Abteilungsleiter (1973-1974) einen nicht unerheblichen Beitrag zur Entwicklung der Handballabteilung im TSV.

Als im Frühjahr 2012 bei der Handballabteilung kein Übungsleiter für die weibliche D-Jugend zur Verfügung stand, übernahm er im stolzen Alter von 76 Jahren das Traineramt und trainierte die Mädchen zwei Jahre lang.

Sein Wissen und sein Rat waren immer gefragt. Um den bestehenden Spielermangel in den 90-er  Jahren zu minimieren unterstütze er die Dettinger Handballer, indem er nach der Wende seine bestehenden Kontakte in den Osten der Republik nutze und dort jungen Handballern eine berufliche Perspektive im Ermstal anbot und auch verschaffte. So schlossen sich zeitweise fünf junge Handballspieler dem TSV an und integrierten sich in den aktiven Mannschaften. 

Wo er helfen konnte stand er immer seinen Mann. So auch im Jahr 2002. Als am 12.August die Flutwellen der Oder und seiner Nebenflüsse im Städtchen Flöha Türen und Fenster der erst im Jahre 1996 erbauten Sporthalle eindrückten und alles mit sich riss was nicht niet- und nagelfest war, veranlasste Eugen Leibfarth einen Spendenaufruf im Ermstal. Von alten Handballfreunden aus Leipzig hatte er vom schweren Schicksal der Flöhaer Handballspieler gehört und daraufhin die Initiative ergriffen. Zusammen mit dem Erlös aus dem am Tag der deutschen Einheit veranstalteten Benefizspiel in der Dettinger Neuwiesenhalle  gegen den VFB Blau-Gelb 21 Flöha, konnten die Dettinger Handballer einen stattlichen Betrag von gut 4000,--Euro zur Linderung der Not überreichen.

Als Mitglied im Förderverein der Handballabteilung des TSV Dettingen unterstützte er die letzten Jahre seine Handballer auch in finanzieller Hinsicht. Den Zusammenschluss der beiden Handballabteilungen aus Urach und Dettingen zu einer Handballspielgemeinschaft hielt er aufgrund der gegebenen Umständen für unumgänglich und unterstütze ihn.

Die Dettinger Handballer begleiteten Eugen Leibfarth auf seinem letzten Weg.  

TSV Dettingen beendet die Saison auf Platz 4

 

Abschlusstabelle

PlatzMannschaftSpieleSUNTorePunkteP/Sp*100Td/SpT/SpPosKrit
1HSG Owen-Lenningen181512555:44531:5172,2611,13083,3 
2HT Uhingen-Holzhausen171304592:51426:8152,9458,83482,4 
3EK Bernhausen161006567:50420:12125,0393,83543,8Td/Sp
4TSV Dettingen/Erms16925436:41620:12125,0125,02725,0Td/Sp
5TSV Urach 1847191108572:56922:16115,815,83010,5 
6tus Stuttgart17827422:42918:16105,9-41,22482,4 
7TSV Grabenstetten 191317728466:48716:1894,1-123,52741,2 
8HSG Ebersbach/Bünzwangen186210461:50114:2277,8-222,22561,1 
9TB Neuffen196211521:54014:2473,7-100,02742,1 
10TSV Wolfschlugen 2185112504:52311:2561,1-105,62800,0 
11TV Altbach175012444:53210:2458,8-517,62611,8 
12TSV Neckartenzlingen163013410:4906:2637,5-500,02562,5 

Diese Abschlusstabelle wurde wie folgt berechnet:
1. Punktequotienten P/Sp*100 (Punkte/Spiele*100)
2. Bei gleichem Punktequotienten der Direkte Vergleich falls alle Spiele der betreffenden Mannschaften ausgetragen/gewertet wurden.
3. Falls nicht alle Spiele der betreffenen Mannschaften ausgetragen wurden nach dem Torverhältnisquotienten (Td/Sp*100) und falls dieser gleich ist nach dem Torequotienten (T/Sp*100).
Fehlt bei einer Mannschaft die Platzierungsziffer, so ist sie mit der/den vorderen Mannschaften auf dem gleichen Platz.

 

Die Corona-Pandemie beherrscht derzeit das öffentliche Leben weltweit. In allen Bereichen müssen Menschen mit allerlei Einschränkungen zu Recht kommen. So auch die Handballabteilung des TSV Dettingen. Am 20 April wurde die Bezirksligasaison vom HVW offiziell für beendet erklärt. Die Handballer aus Dettingen beenden die Runde also auf Platz 4, was dem vor der Saison durch die Mannschaft ausgesprochenem Minimalziel entspricht.

In den letzten Spielen konnten die Männer vom Trainergespann Wittenberg/Kramer immer besser zu ihrer Form finden, was den Abbruch der Saison natürlich umso ärgerlicher macht. „Wir hatten einen tollen Lauf zum Ende hin. Meine junge Mannschaft konnte zeigen, welches Potenzial in ihr steckt. Wir hätten noch die Chance gehabt ein bis zwei Plätze gut zu machen, vor allem wenn man den direkten Vergleich mit Bernhausen berücksichtigt hätte, aber so ist das nun mal“, resümiert Cheftrainer Wittenberg das Abschneiden seiner Mannschaft. Auch Abteilungsleiter Herbert Fritz gibt sich zufrieden mit dem Verlauf: „Wir hatten einen schweren Start durch den kurzfristigen Trainerwechsel und mussten zudem viele Spieler aus der Ois Bee integrieren.  Dann  hatten wir noch mit längerfristigen Verletzungen umzugehen. Daher ist dieser vierte Platz absolut in Ordnung.“ Die Leistungen der jungen Mannschaft waren allerdings variabel über die Saison. Oftmals konnte man durch Spielwitz und leidenschaftliche Abwehrarbeit überzeugen, in anderen musste man leider der mangelnden Erfahrung Tribut zollen. Mit dem deutlichen Derbysieg über den Lokalrivalen aus Grabenstetten konnte allerdings ein ansehnlicher Schlusspunkt unter die Saison gesetzt werden, der den Handballfans im Ermstal hoffentlich in Erinnerung bleiben wird.

An dieser Stelle möchte sich die Mannschaft bei der zuverlässigen und lautstarken Unterstützung in der Neuwiesenhalle bedanken. Die Fans und Zuschauer in Dettingen waren in dieser Saison einmal mehr der 8. Mann hinter der Mannschaft, durch den der ein oder andere Punkt in der Neuwiesenhalle behalten werden konnten. Nun ruht der Ball erst einmal in der Neuwiesenhalle, doch hinter den Kulissen wird unermüdlich für eine Neuaufstellung gearbeitet, denn die neue Saison wird irgendwann beginnen – so viel steht zumindest fest.

Bis dahin,

Eure M1

Dettinger Handballfrauen landen nach vorzeitigem Saisonende auf Platz 10

Lange ist es her seit dem die Goißgirls das letzte Mal einen Ball in der Hand hielten. Die Corona-Pandemie und deren Einschränkungen machen es seit dem 20. April unmöglich, den Handballsport weiterhin auszuüben. Für die Dettinger Frauenmannschaft besonders schade, da sie die Saison nicht so beenden konnte, wie sie es hätte tun können. Auch Trainer Matthias Haas war davon überzeugt, dass man die letzten zwei Spiele gegen die Mannschaften von Vaihingen und Plieningen durchaus hätte gewinnen können und somit die Saison gut zu Ende gebracht hätte.

Als man im September in die Saison startete, hatte man sowohl spielerisch als auch zwischenmenschlich einige Probleme. Es folgte eine Niederlage nach der anderen und nur wenige Spiele konnte man für sich entscheiden. Die hohe Heimniederlage mit über 10 Toren gegen den SV Vaihingen am 24.11.2019 brachte das Fass letztendlich zum Überlaufen. Daraufhin beschloss die Mannschaft einstimmig, dass eine Zusammenarbeit mit dem Trainer nicht länger bestehen kann. Dadurch verlor man nicht nur den Coach, sondern auch eine wichtige Spielerin und das mitten in der Saison. Pünktlich zum nächsten Spiel gegen die TG Nürtingen wurden die Goißgirls gleich von zwei altbekannten Gesichtern unterstützt. Neben Annika Geiger, die als Spielerin zurückkehrte, erklärte sich der Jugendtrainer Matthias Haas dazu bereit, die Frauen in dieser Notsituation zu unterstützen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön dafür. Doch ein neues Trainingskonzept, einige Positionswechsel und die fehlende Routine der Mannschaft gestalteten auch die folgenden Spiele schwierig. Im Januar 2020 bekam die Mannschaft weitere Unterstützung von Kevin Maisch, der neben des Torhüterinnentrainings auch die Funktion des Co-Trainers übernahm. Mit großem Zusammenhalt und Kampfgeist meisterte man ein Spiel nach dem anderen, mal mit und mal ohne Erfolg. Kurz vor Abbruch der Saison ereignete sich Trainer Matthias Haas‘ persönliches Highlight: Der Heimsieg gegen den Tabellendritten SG Esslingen. Mit einem 23:21 entschied man die spannende Partie für sich. Dieser Sieg bleibt sowohl den Trainern als auch der gesamten Mannschaft in guter Erinnerung.

Alles in allem kann man nach der Achterbahnfahrt, die die Frauenmannschaft durchlaufen musste, mit einem Tabellenplatz im unteren Drittel zufrieden sein. Nichtsdestotrotz hätte man sehr gerne an die gute Leistung des letzten Spiels angeknüpft, um in der Tabelle noch etwas weiter hoch klettern zu können. Durch den Ausbruch des Coronavirus war dies leider nicht mehr möglich. Doch in Zeiten wie diesen wird deutlich, dass die Gesundheit des Menschen an erster Stelle steht. Es gibt wichtigere Dinge im Leben, als einen guten Platz in der Tabelle zu erreichen. Vielmehr geht es darum, in schweren Zeiten zusammenzuhalten und sich gegenseitig Respekt zu erweisen.

In diesem Sinne möchte sich die Mannschaft bei den Fans für die zahlreiche Unterstützung über die gesamte Saison bedanken. Der Handballsport wird auf jeden Fall weitergehen- wann und in welcher Form auch immer. Die Handballfrauen freuen sich jedenfalls auf ein Wiedersehen!

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