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07.03.2020 TSV Dettingen : TSV Grabenstetten 28 : 20

Dettingen triumphiert im Derby

Dettingens Handballabteilung war vergangenen Samstag wie im Rausch. Den Abschluss eines erfolgreichen Heimspieltags setzten hierbei die Männer 1 beim Derby gegen Grabenstetten, als man den Lokalrivalen von der Alb mit 28:20 in seine Schranken verwies. Grundpfeiler des Erfolgs waren die beste Abwehrleistung der Saison, die bärenstark aufspielenden Brodbeck und Ellinghaus sowie eine großartige Neuwiesenhalle im Rücken.

Das Spiel begann und die gut 400 Zuschauer in der Neuwiesenhalle sahen ein Ersmtalabwehrbollwerk, wie es in dieser Saison noch nicht gestanden hat. Auch Torhüter Ellinghaus war von Beginn an absolut auf Betriebstemperatur. So kam es, dass Dettingen in 9 Minuten auf 5:1 davonziehen konnte. Es deutete sich eine Abwehrschlacht an, denn auch die Gäste aus Grabenstetten verteidigten hart und machten den Hausherren das Leben schwer. Beim Stand von 8:4 bat Wittenberg erstmals zum Gespräch, wollte wieder mehr Bewegung im Angriff sehen – die Defensivarbeit, bis dahin tadellos, blieb unkommentiert. Der Ball lief nun wieder flüssiger, so dass Brodbeck und Co. die entstehenden Lücken in der Gästeabwehr ansteuern konnten (12:6 in 26. Min.). Leider spielte man in der Schlussphase der ersten Halbzeit etwas zu hektisch, wodurch Grabenstetten wieder etwas aufschließen konnte. Mit 13:9 ging es in die Katakomben.

Nach der Pause wollte man an die starke Leistung anknüpfen und das Derby für sich entscheiden, aber Grabenstetten kam gut aus der Kabine. Die Partie nahm nun Fahrt und Hitze auf  - es entwickelte sich langsam eine wirkliche Derbyatmosphäre. Beim Stand von 16:13 in der 39. Minute geriet Dettingen erstmals in doppelte Unterzahl – das Spiel schien zu kippen. Dann allerdings, sollten die stärksten Minuten der Hausherren folgen: Ellinghaus vernagelte das Tor und leitete so einen 4:0-Lauf für die Goisköpfe aus Dettingen ein. Als Gästecoach Haase in der 45. Minute zur Auszeit rief hatte die Neuwiesenhalle dann ordentlich Druck auf dem Kessel (20:13). Dieser sollte sich drei Minuten später vollends entladen. Als Patrick Müller nach einem Ballgewinn zum Konter startete, wurde dieser hart von den Beinen geholt worauf hin die beiden Teams etwas „Gesprächsbedarf“ entwickelten. Als sich die Situation wieder etwas beruhigte entschieden die Unparteiischen auf Disqualifikation für Grabenstettens Tim Rüggen und Bastian Schmauder von den Ermstälern, der seinem Teamkollegen zu Hilfe geeilt war.

Keine zwei Minuten später hagelte es die nächste Disqualifikation gegen Fabricio Mosca, der Dettingens Manu Krohmer „aus der Luft pflückte“. Die Stimmung war nahezu am überkochen. Doch am Spielausgang konnte das nichts mehr ändern, da die Hausherren mittlerweile mit 25:15 in Front lagen. Dettingens Trainer Wittenberg wechselte nun munter durch, gab jedem Spieler seine Einsatzzeit in diesem packenden Derby, dass seinem Namen alle Ehre machte. Schlussendlich ertönte die Sirene beim 28:20 für den TSV Dettingen.

Spielmacher Brodbeck nach dem Derby: „Das war großartig. Mit so einer Stimmung in der Neuwiesenhalle sind wir zu allem fähig!“

Coach Wittenberg resümiert: „Derbys sind immer etwas Besonderes. Aber dieses Spiel war eine Klasse für sich. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, das haben sie überragend gemacht, vor allem in der Defensive!“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski – D. Hail (1), Müller (2), Schulz (1), Fritz (5), Brodbeck (8), Beck (1), Weinschenk (1), Molnar (1/1), F. Hail (2), Weber (3/1), Krohmer (2), Schmauder (1)

01.03.2020 TSV Wolfschlugen 2 - TSV Dettingen/Erms 29 : 32

Dettingen gewinnt in Wolfschlugen

Am vergangenen Sonntag konnten die Ermstalhandballer ihr Punktkonto um zwei Zähler verbessern. Beim TSV Wolfschlugen II erkämpfte sich die Truppe von Wittenberg/Kramer ein verdientes 29:32 und klettert damit auf Platz 4 der Tabelle.

Die Ermstalmannschaft, welche mit einer defensiveren Abwervariante als zuletzt agierte, kam langsam in die Partie. Immer wieder wurden Bälle offensiv verloren und defensiv unglückliche Tore kassiert. Dennoch hielt man mit der Heimmannschaft schritt – konnte beim 8:10 sogar erstmals zwei Treffer vorlegen. Doch Wolfschlugen egalisierte den Abstand wieder und gestaltete die erste Halbzeit offen, was in einem 16:16 Pausenstand mündete.

Nach dem Wechsel wollten die Gäste einen Zahn zulegen, denn die Punkte sollten unbedingt mit ins Ermstal genommen werden. Dettingen zog direkt wieder auf zwei Treffer davon (17:19 in 36. Min), doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. Immer wieder, wenn in dieser Phase Wolfschlugen drohte auszugleichen oder in Führung zu gehen, hatten die Gäste mit Maginski allerdings einen starken Rückhalt im Tor. In der 49. Spielminute konnte Dettingen erstmals auf +3 stellen – der Sieg war nah. Doch die „Hexabanner“ kamen erneut zurück, verkürzten wieder auf 28:29 und unmittelbar vor Spielende auf 29:30 (59. Min). Wittenberg nahm die letzte Auszeit und gab seinen Männern eine klare Zielvorgabe: Ein Tor musste her! Nach einem sehenswerten Angriff inklusive Torwurf, gefolgt von einem Ballgewinn und erneutem Abschluss zeigte die Tafel das 29:32 Endergebnis.

Wittenberg nach dem Spiel: „Was soll man sagen?! Das war ein klassischer Arbeitssieg am Sonntagnachmittag.“

Nun fiebert die Mannschaft den anstehenden Kräftemessen mit dem ewigen Rivalen aus Grabenstetten entgegen. Das Erste von beiden Aufeinandertreffen findet kommenden Samstag in der heimischen Neuwiesenhalle zur Primetime um 20 Uhr statt.

Es spielten: Maginski, Rubitzko, D. Hail (7),Müller (1), Schluz, Fritz (6), Brodbeck (7/1), Beck (4/2), Weinschenk (1), Molnar (3), Krohmer, F. Hail, Weber (1), Schmauder (2)

15.02.2020 TSV Dettingen/E. - TUS Stuttgart 30 : 27

Dettingen kämpft tus Stuttgart nieder

Am Samstagabend stand für die Handballer des TSV Dettingen eine richtungsweisende Partie an. Gegen die 4. platzierte Mannschaft aus Stuttgart wollte man den Anschluss an die Spitzengruppe halten und eine gute Ausgangsposition für die zahlreichen Auswärtsspiele in den kommenden Wochen schaffen. Dies gelang, auch mit lautstarker Unterstützung der anwesenden Fans, nach einem langen und intensiven Kampf mit 30:27.

Beide Mannschaften kamen gut in die Partie, besonders in Form agiler Abwehrarbeit. Die langen Angriffe der Stuttgarter konnten immer wieder mit schneller Beinarbeit und Paraden von Rubitzko erwidert werden. Doch leider führten offensiv unglückliche Ballverluste auch immer wieder zu Kontermöglichkeiten für die Gäste. Beim Stand von 7:9 in der 20. Spielminute hatten die Gäste erstmals etwas Oberwasser, wogegen Brodbeck und Fritz allerdings etwas einzuwenden hatten. Zwei Minuten später war das Oberwasser wieder abgelaufen. Die Mannschaften agierten nun absolut auf Augenhöhe. Passend hierzu auch die Tatsache, dass die 12:13 Pausenführung der Gäste punktgenau mit der Sirene einherging.

Dettingen war allerdings überzeugt von den eigenen Stärken, auch weil Wittenberg die richtigen Worte in der Kabine fand. Man wollte dem Spiel sein Tempo aufdrücken und das sollte auch gelingen. Doch zunächst nahm der Spielverlauf Anschluss zu Halbzeit eins: Stuttgart legte vor, Dettingen zog nach. Bis dann in der 39. Minute abermals, die an diesem Tag stärksten Spieler Dettingens, Brodbeck und Fritz per Doppelschlag zum 19:18 vorlegten. Doch es blieb ein Spiel auf Augenhöhe und tus Stuttgart ging wieder in Führung (21:22 in 49. Min).

Die Crunchtime stand an und Dettingen wollte das Spiel für sich entscheiden. D. Hail und Brodbeck stellten die Führung wieder her, worauf Stuttgart mit dem Ausgleich antwortete (23:23 in 51. Min). Im Anschluss folgte Brodbecks fünftes 7-Meter Tor, ein spektakulärer Konter von F. Hail und ein weiteres Feldtor von Dettingens Spielmacher (26:23 in 54. Min). Das Spiel schien entschieden, aber Stuttgart fand noch einmal den Anschluss – jedoch nicht mehr den Ausgleich (27:26 in 58. Min). Als Fritz und Ellinghaus jeweils auf das leere Tor der Gäste trafen (Beim Einsatz des. 7. FSP), feierte die ganze Halle. Ein Ende nach Maß, für die Handballer des TSV.

Ein spezieller Dank geht an die Jugendmannschaften des TSV, sowie an alle anwesenden Fans, die eine klasse Stimmung in der Halle verbreitet haben und die Mannschaft lautstark unterstützt haben.

Brodbeck nach dem Spiel: „Wir haben in der entscheidenden Phase weniger Fehler gemacht als noch in der Hinrunde. Und wir haben immer an den Sieg geglaubt, besonders vor dieser Kulisse. Das waren die Schlüssel zum Sieg.“

Wittenberg blickt voraus: „Die anstehenden Spiele – unter anderen zwei Derbys gegen Grabenstetten – werden alles andere als leicht. Aber wir haben gezeigt, dass wir uns an den vorderen Mannschaften orientieren müssen. Auch deshalb war dieser Sieg so wichtig.“

Es spielten: Ellinghaus (1), Maginski, Rubitzko – D. Hail (1), Müller (1), Schulz, Fritz (7), Brodbeck (11/5), Beck (2/1), Weinschenk (2), Molnar (2), F. Hail (2), Krohmer, Weber (1)

01.02.2020 HT Uhingen/Holzhausen : TSV Dettingen/Erms 30 : 25

HT Uhingen/Holzhausen gegen TSV Dettingen 30:25 (15:8)

Dettingen verliert beim Favoriten in Uhingen

Am vergangenen Samstag gastierte der TSV Dettingen bei der HT Uhingen/Holzhausen. Ohne Daniel Hail, Franz Molnar und Torhüter Björn Ellinghaus mussten die Männer von Jörg Wittenberg beim Tabellenzweiten ran.

Nach fünf Spielminuten hätte der TSV mit 4:0 führen müssen, scheiterte jedoch immer wieder freistehend am Uhinger Torhüter. So stand nach zwölf gespielten Minuten eine 6:3 Führung für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Dies sollte sich in der gesamten ersten Halbzeit nicht ändern. Vorne wurden beste Chancen kläglich vergeben, die meist im Tempogegenstoß von den Gastgebern gnadenlos bestraft wurden. Der Abstand vergrößerte sich kontinuierlich. Marco Weinschenk erzielte am Ende der ersten Halbzeit das achte Tor für die Gäste.

Nach der Pause konnten sich die Hausherren weiter absetzen. In Minute 38 dann das Unfassbare, beim Spielstand von 19:10 für den HT eroberte Patrick Müller den Ball und lief frei auf das Uhinger Tor zu, als er von hinten kurz vor dem Absprung von Volker Schempp zu Fall gebracht wurde. Dieser sah daraufhin die Rote Karte.

Infolge konnten die Dettinger das Ergebnis noch ein wenig versöhnlich gestalten. Immer wieder fand Robin Brodbeck die Lücke in der Uhinger Abwehr oder den freistehenden Kreisläufer Bastian Schmauder. Dieser spielte am Samstagabend als einziger Spieler der Gäste stark auf. In der 56. Minute erzielte dieser sein 10. Tor.

Am Ende verlor der TSV Dettingen aufgrund der Chancenauswertung. Jedoch konnte man mit der kämpferisch guten zweiten Halbzeit zufrieden sein. "Mit der Wurfquote der ersten Halbzeit kann man in der Bezirksliga gegen kein Team gewinnen", sagte Manuel Krohmer nach der Partie.

 

Es spielten: Rubitzko, Maginski – Beck (1), Krohmer (1), F.Hail, Weinschenk (2), Müller, Brodbeck (7), Schulz, Schmauder (10), Weber, Fritz (4),

25.01.2020 TSV Dettingen/Erms : TB Neuffen 25:23

TSV Dettingen bezwingt TB Neuffen mit 25:23

Am vergangenen Samstag konnte sich der TSV Dettingen im Derby gegen den TB Neuffen mit 25:23 durchsetzen.  Die Jungs von Coach Wittenberg zeigten dabei eine leidenschaftliche Abwehrarbeit und mannschaftliche Geschlossenheit.

Die gut 300 Zuschauer in der Neuwiesenhalle sahen ein von Beginn an sehr umkämpftes Spiel. Zu Anfang legte der TBN noch vor, ehe der TSV durch einen Doppelschlag von Kreisläufer Bastian Schmauder zum 8:5 davonziehen konnte.  Neuffen ließ sich nicht abschütteln und glich zum 9:9 wieder aus, was Jörg Wittenberg zu einer Auszeit veranlasste um an Stellschrauben in der Abwehr zu drehen. Zur Halbzeit stand ein 14:13 auf der Anzeigetafel und jeder in der Halle wusste, dass dieses Spiel noch sehr spannend werden würde.

Nach dem Pausentee kamen die Ermstäler hochmotiviert aus der Kabine und auch der Wechsel zwischen den Pfosten zahlte sich sofort aus. Alex Rubitzko vernagelte phasenweise sein Tor, was dazu führte, dass der TSV sich direkt nach Wiederanpfiff auf 17:13 absetzten konnte. Doch auch Neuffens Torhüter machte eine gute Figur und erschwerte der Offensive der Ermstäler das Leben immens.  Spätestens in der 49. Minute beim Stand von 20:19 war Neuffen wieder im Spiel.

Dettingen wollte einen Krimi zum Schluss vermeiden, aber das Angriffsspiel der Hausherren stockte. Doch die „junge Garde“ des TSV, verkörpert durch Weber, Molnar und Krohmer, nahm das Heft in die Hand und stellte wieder auf 4-Tor Vorsprung (23:19 in 54. Minute). Fritz war es dann, der den Schlusspunkt für den TSV setzte. Das Spiel endete 25:23.

Wittenberg zum Spiel: „So haben wir uns das vorgestellt. Eine gute Abwehr und schnelles Umschaltverhalten haben uns zum Sieg geführt.“

Rubitzko resümiert: „Ich bin froh, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitragen konnte. Dieser Sieg war sehr wichtig für uns!“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Rubitzko – Müller, Schulz, Fritz (6), Brodbeck (2), Beck (5/1), Weinschenk (2), Molnar (2), Krohmer (2), F. Hail, Weber (2), Schmauder (4)

11.01.2020 TSV Dettingen/Erms - HSG Ebersbach/Bünzwangen 29 : 31

Dettingen missglückt Rückrundenstart gegen HSG Ebersbach/Bünzwangen

Die Männer 1 des TSV Dettingen mussten sich am vergangenen Wochenende der Spielgemeinschaft aus Ebersbach und Bünzwangen mit 29:31 geschlagen geben. Ausschlaggebend war, dass die eigentlich so starke Defensive der Hausherren an diesem Abend leider gar nicht ins Spiel fand.

Das Spiel startete direkt mit hohem Tempo und zahlreichen Abschlüssen auf beiden Seiten. Schon zu Beginn zeigten sich die Schwierigkeiten gegen die körperlich überlegene HSG in der Defensive, doch das Tempospiel der Hausherren zeigte ebenfalls Wirkung. Im Lauf der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft so recht absetzen. Anfangs legten die Ermstäler noch vor, zum Ende der Halbzeit die Gäste.  Der Halbzeitstand von 16:18 sprach eine deutliche Sprache – eine Steigerung in der Abwehr, samt Torhüterleistung musste her.

Dies schien zu Beginn der zweiten Halbzeit aufzugehen, als der starke Marco Weinschenk zum 19:19 ausglich und Benny Weber im Folgenden die erste Dettinger Führung der zweiten Halbzeit herstellte (21:20 in 39. Min.).  Doch die HSG dreht das Spiel wieder, denn die Verteidigung der Ermstäler ließ zunehmend nach und offensiv hatte man mit der anhaltenden Spielhärte der Gäste zu kämpfen. Zwar hielt Dettingen bis zum Ende die Schlagdistanz, doch abwenden konnte man die Niederlage nun nicht mehr. Zu einfach kamen die Gäste zu Toren und zu schwer taten sich die Dettinger beim Erzielen eben Dieser.

In der 55. Minute zeigte die Tafel ein 26:30 – rechnerisch noch zu bewältigen, in der Realität jedoch nicht. Am Ende stand ein ernüchterndes, wie unnötiges 29:31 - so hatte man sich das nicht vorgestellt.

Wittenberg nach dem Spiel: „Das war sehr schade, wir hatten uns mehr ausgerechnet. Wir haben vorne Fehler gemacht, aber das Spiel in der Abwehr verloren.“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Rubitzko, D. Hail (2), Müller (5), Fritz (3), Brodbeck (3), Beck (6/3), Weinschenk (8), Molnar, Krohmer, F. Hail, Weber (2), Schmauder

14.12.2019 TSV Dettingen - TV Altbach 29:18

Der TSV Dettingen verabschiedet sich mit Pflichtsieg in die Weihnachtspause

Am vergangenen Samstag stand das letzte Heimspiel im Jahr 2019 an. Die Männer des TSV Dettingen empfingen den TV Altbach. Ohne den weiterhin verletzten Marco Weinschenk und Björn Ellinghaus wollten sich die Männer von Trainer Jörg Wittenberg mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden.

Maximilian Fritz erzielte in der 10. Minute die erste 3-Tore-Führung. Danach schlichen sich im Angriff wieder die technischen Fehler der vergangenen Spiele ein. So konnte Tobias Götz für die Gäste in Minute 20 den 7:6 Anschlusstreffer erzielen. Als Jörg Wittenberg die Auszeit nahm und deutliche Worte fand, wurde vor allem das Angriffsspiel besser. Mit einem 5-0 Lauf kurz vor der Halbzeit legten Molnar und Co den Grundstein für den Sieg.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Hausherren den Abstand weiter vergrößern. Schuld daran hatte vor allem der blendend aufgelegte Torhüter Alexander Rubitzko, der mehrere hundertprozentige Chancen der Gäste entschärfte. In der Schlussphase der Partie feierte Robin Brodbeck sein Comeback, der seit dem ersten Spieltag wegen einer Knieentzündung ausgefallen war. Den Schlusspunkt der Partie setzte Benny Weber.

Am Ende stand ein nie gefährdeter 29:18 Sieg auf der Anzeigetafel. Durch die gewonnenen zwei Punkte bleibt der TSV Dettingen weiterhin im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga. 

Es spielten:

Rubitzko, Maginski – Beck (1), D. Hail (2), F. Hail (5), Brodbeck (1), Müller (5), Molnar (5), Krohmer, Fritz (8), Weber (2), Schulz.  

24.11.2019 HSG Owen/Lenningen - TSV Dettingen 29:24

Der TSV Dettingen verliert das Topspiel der Bezirksliga in Lenningen

Ohne die Führungsspieler Tobias Beck und Björn Ellinghaus reiste der TSV Dettingen am vergangenen Sonntag zur HSG Owen/Lenningen. Da die vergangenen drei Heimspiele gewonnen wurden, wollten die Männer des TSV die nächsten zwei Punkte mitnehmen.

Der Beginn des Spiels war auf Seiten des TSV Dettingen unglaublich nervös, obwohl die Gäste doch allen Grund dazu hatten mit breiter Brust aufzutreten. Mehrere technische Fehler führten zu einem 4:0 Rückstand nach 5 gespielten Minuten, ehe Marco Weinschenk das erste Tor für die Gäste erzielte. Erst als Gäste Coach Jörg Wittenberg in der 15. Minute beim Stand von 10:5 seine erste Auszeit nahm konnten Molnar und Co die Nervosität abschütteln. Hannes Raichle setzte den Schlusspunkt zur 15:9 Pausenführung für die Hausherren.

Wittenberg und Co-Trainer Kramer rüttelten die Mannschaft wach, denn nach der Pause brannten die Jungs ein regelrechtes Feuerwerk ab. Nach 42 gespielten Minuten stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel. Die Auszeit der Hausherren brach den Dettinger Lauf und unerklärliche technische Fehler schlichen sich wieder in das Angriffsspiel der Gäste ein, die gnadenlos Effizient von der HSG ausgenutzt wurden. Der folgende 7:1 Lauf brach der jungen Dettinger Mannschaft endgültig das Genick.

Am Ende siegte die HSG Owen/Lenningen verdient mit 29:24. „Mit dieser Menge an individuellen technischen Fehler kannst du hier in Lenningen keine Punkte entführen“, so Wittenberg nach der Partie.

Es spielten:

Rubitzko, Maginski – Kästle, D. Hail (1), F. Hail (1), Müller (3), Molnar (6), Krohmer (3), Fritz (6), Weber, Schulz, Weinschenk (4).  

08.12.2019 TSV Dettingen - TSV Urach 20:27

Dettingen verliert das Ermstalderby gegen den TSV Urach deutlich

Puh, das war harte Kost für alle Fans der Dettinger am Sonntagabend in der Neuwiesenhalle. Beim lange ersehnten Lokalderby gegen den TSV Urach zeigte kein einziger Dettinger Normalform gegen den stark aufspielenden Kontrahenten – die unvermeidbare Folge: 20:27.

Das Spiel begann und es zeigte sich von der ersten Minute an, dass die Dettinger durch Coach Wittenberg zwar richtig auf die Spielweise des Gegners eingestellt wurden, die Anweisungen aber nicht auf die Platte bringen konnten. Defensiv fand sich kein Mittel gegen Marco Melo und offensiv konnte man lediglich bis zur 20 Minute Schritt halten ehe technische und individuelle Fehler begannen sich zu häufen. Auch auf die sonst soliden Torhüterleistungen war an diesem Abend kein Verlass. Die Folge war ein 11:16 zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kam kurzzeitig Hoffnung auf, als die Hausherren durch einige Ballgewinne wieder zum 16:19 aufschließen konnten. Doch zu den technischen Fehlern im Angriff kam jetzt noch eine massive Abschlussschwäche hinzu und Urach konnte in aller Ruhe wieder davonziehen. Spätestens beim 19:25 durch Urachs Michael Müller in der 55. war die Messe für die Hausherren endgültig gelesen. Den Schlusspunkt unter diese ernüchternde Partie setzte Dettingens Fabian Hail zum 20:27.

Wittenberg nach dem Spiel: „Ich habe das Gesicht der Mannschaft aus den letzten Wochen nicht wiedererkannt, wir standen total neben uns. Sicherlich haben uns Tobi Beck und Marco Weinschenk gefehlt, aber das waren in Summe leider einfach zu viele technische Fehler, gegen stark spielende Uracher.“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Rubitzko – D. Hail (2), Müller (4), Schulz, Fritz (5), Brodbeck, Molnar (5/4), Krohmer, F. Hail (1), Weber (3), Weible